| Bildung von Anfang an | ||
Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahren
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Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich gemacht. Die Erfahrungen und die Lernprozesse der Kinder schon von Geburt an sind maßgeblich und wichtig für ihre gesamte Entwicklung. Daher ist es ein grundlegendes Ziel, Kinder früher, nachhaltiger, individueller und intensiver zu fördern und ihnen somit optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen.
Hessen hat die Initiative ergriffen und für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen die Entwicklung eines Bildungs und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren auf den Weg gebracht. Dies ist bisher einmalig in Deutschland. Mit dem Bildungs- und Erziehungsplan wird eine Grundlage für ganzheitliche und einrichtungsübergreifende Konzepte für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen gegeben, bei denen das Kind im Mittelpunkt steht.
Denn:
Nie ist die Neugier, die Lust am Forschen und die wunderbare Offenheit für neue Erfahrungen so groß wie bei Kindern in den frühen Lebens- und Lernabschnitten!
Zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan
| der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan ist gemeinsam vom Hessischen Kultus- und Sozialministerium vorgelegt worden | |
| er richtet sich an Eltern, Familientagesbetreuung, Kindertageseinrichtungen und Schulen mit dem Ziel einer umfassenden Bildungsbegleitung aller Bildungsorte (ko-konstruktive Prozesse im Tandem) | |
| er soll einen Orientierungsrahmen für die Bildung und Erziehung von Kindern von der Geburt bis zum Ende der Grundschulzeit (Kinder von 0-10 Jahren) geben | |
| Ziel des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans ist es, die kindliche Entwicklung frühzeitig, nachhaltig und individuell zu fördern und zu stärken und die kindlichen Lernprozesse zu moderieren | |
| Teilziele sind die Stärkung lernmethodischer Kompetenzen, die Entwicklung von Reorganisationskompetenz, um mit Veränderungen bzw. mit Risikosituationen angemessen umgehen zu können sowie die Stärkung kindlicher Autonomie und sozialer Mitverantwortung | |
| die Erprobungsphase des Bildungs- und Erziehungsplans ist nunmehr abgeschlossen | |
| im Bereich der Grundschulen soll der Plan rechtsverbindlich als Bestandteil des Lehrplans eingeführt werden, im Bereich der Jugendhilfe werden Träger-Vereinbarungen angestrebt | |
| die landesweite Implementierung obliegt einer neueingerichteten zentralen Koordinierungsstelle des Hessischen Kultusministeriums und des Sozialministeriums | |
| sie ist räumlich im Hessischen Sozialministerium angesiedelt | |
| diese Geschäftsstelle ist zuständig für alle Fragen der Umsetzung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans | |
| die landesweite Einführungs- und Umsetzungsprozess gliedert sich in drei Bereiche: - Qualifizierung für die Management-Ebene - (Leitung und Fachberatung / z.B. Tandem Schule – Kita) - Ausbildung der Multiplikatoren - Qualifizierung aller Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen sowie weiterer Einrichtungen der Jugendhilfe und der Kindertagespflege |
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| Kontakt |
Fachbereich Kinder, Familie und Jugend der Stadt Maintal Heidrun Barnikol-Veit - Fachbereichsleitung Klosterhofstraße 4-6 63477 Maintal |
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| Telefon | 06181 - 400 723 | |||
| kindertagesstaetten@maintal.de | ||||
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