| Bildungsprozesse bei Kindern | ||
Die Kindertagesstätte als Bildungsstätte
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Schon lange ist es her, dass Kindergärten nichts anderes als gut betreute Spielorte für Kinder waren. Nicht erst seit der PISA-Studie haben sich die Ansprüche an die Aufgaben einer Kindertagesstätte und der MitarbeiterInnen geändert. Durch die PISA-Studie erhält die Bildungskampagne neue Aktualität. Nun fällt der Blick von Politik und Öffentlichkeit auch auf Kindertagesstätten.
Die Forderung nach früher Bildung wird laut. Kindertagesstätten sollen die Kinder besser auf die Schule vorbereiten, frühzeitig mit Sprachförderung, beginnen Kindern eine Vielzahl an elementaren Erfahrungen ermöglichen und vieles mehr. Frühe Bildungsprozesse haben für die Entwicklung von Kindern einen besonderen Stellenwert. Grundlegende Kompetenzen, Grunderfahrungen und Verhaltensdispositionen, die bis in das Erwachsenenalter wirksam bleiben, werden bereits in den ersten Lebensjahren erworben.
Die aktuelle bildungspolitische Diskussion konzentrierte sich bisher weitgehend auf Schulen, Hochschulen und die berufliche Bildung. Wissenschaftliche Ergebnisse machen jedoch deutlich, Bildung beginnt bereits im Säuglingsalter. Den Kindertageseinrichtungen mit ihrem eigenständigen Bildungsauftrag als ersten Bildungseinrichtungen kommt daher große Bedeutung zu. Hier werden Grundlagen gelegt, auf die alle weiteren Bildungsinstitutionen aufbauen können. Bildung als wichtigen Bestandteil des Kindergartenauftrags zu verstehen, heißt - im Sinne von Chancengleichheit - Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder zu eröffnen.
Die Stadt Maintal hat die Diplom-Psychologin und Supervisorin Anne Heck zu diesem Thema als Referentin und Fortbildnerin engagiert. Die Fortbildung erstreckte sich zunächst über ein Jahr (sechs Vormittage. Der erste Teil der Fortbildung begann am 18.11.2002. Aus jeder Kindertagesstätte der Stadt Maintal nahmen eine bis zwei Erzieherinnen teil, welche als Multiplikatorinnen das erworbene Wissen in ihre Einrichtung trugen. Da der kindliche Lernprozess von der menschlichen Begegnung lebt, kommt gerade den pädagogischen Fachkräften und ihren methodischen, persönlichen und sozialen Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu.
Inhalte der Fortbildung
| Teil 1 (18.10.2002): Von der Vielfalt des Bildungsbegriffes - durch Verständigung zu Verstehen |
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| Teil 2 (08.11.2002): Grundlegende Entwicklungsaufgaben als Themen in Bildungsaktivitäten: ästhetische Wahrnehmung und Bewegung |
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| Teil 3 (17.01.2003): Sprache(n) lernen als elementarer Bildungsprozess |
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| Teil 4 (13.02.2003): Soziale und moralische Kompetenzen als Ko-Konstruktion der Kinder |
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| Teil 5 (26.02.2003): Rolle und Aufgabe der erwachsenen Bezugsperson: Selbstbildung als Basis des Verstehens - Anerkennung als Haltung des Ermöglichens |
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| Teil 6 (28.02.2003): Aufgabenstellungen an Erzieherinnen |
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| Kontakt |
Fachbereich Kinder, Familie und Jugend der Stadt Maintal Frau Karin Hahn - Fachbereichsleiterin Klosterhofstraße 4-6 63477 Maintal |
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| Telefon | 06181 - 400 723 | |||
| kindertagesstaetten@maintal.de | ||||
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