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Zusammenarbeit Kita/Hort - Familien- Schule
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Im Regelfall freuen sich alle Kindergartenkinder, auf den „großen Tag“ in ihrem Leben -Die Einschulung- Die Vorfreunde ist manchmal ein bisschen mit gemischten Gefühlen, evtl. auch Abschiedsschmerz besetzt - Was erwartet mich dort? Sitze ich neben meinem Freund? Ist meine Lehrerin auch nett? Im Kindergarten war es so schön, wird es in den Schule auch schön sein? Damit die zukünftigen Schulkinder schon einmal etwas Schulatmosphäre schnuppern können werden die Übergänge zwischen Kindertagesstätte und Schule fließend gestaltet.
Mit dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan wurde eine Grundlage für ganzheitliche und einrichtungsübergreifende Konzepte für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Gang gesetzt. Ziel des Bildungsplanes ist es, ko-konstruktive Prozesse im Tandem Kindertagesstätte/Schule zur bestmöglichen Förderung der Kinder zu initiieren und zu stärken.
Wie die Zusammenarbeit der einzelnen Kindertagesstätten in Maintal mit den Grundschulen vor Ort aussieht, ist individuell sehr unterschiedlich. Es finden Hospitationen der Kinder und Erzieherinnen in der Schule statt. Dort können die zukünftigen Schulkinder an Unterrichtsstunden teilnehmen und Lehrerinnen und Lehrer sowie das Schulgebäude und den Schulhof kennen lernen. Meistens treffen sie dort bekannte Gesichter, die „ehemaligen Kindergartenkinder“. Schulkinder kommen auch in die Kindertagesstätte um beispielsweise ihre Lesekünste an den Kindergartenkindern zu demonstrieren.
Gemeinsam vorbereitete Eltern-Informationsabende von Kindertagesstätte und Grundschule in der Kita haben sich bewährt.
Vereinzelt gibt es sogar schon gemeinsame Lernwerkstätten, beispielsweise zum Thema „Mathematik“, die von Erzieherinnen und Lehrern und Lehrerinnen gemeinsam verantwortet werden. Grundlage für diese Zusammenarbeit sind gemeinsam besuchte Fortbildungen zu den entsprechenden Themen.
Zur Koordination der Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und Kindertagesstätten finden regelmäßig ortsteilbezogene „BEP-Runden“ (Planungszirkel zur Zusammenarbeit) statt, an denen Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen teilnehmen.
Im Hortbereich ist die Hausaufgabenbetreuung ein wichtiger Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit. Da die Eltern meist ganztags berufstätig sind, werden die Hausaufgaben oftmals vollständig im Hort erledigt. Ein intensiver Austausch zwischen Eltern, Erziehungspersonal und Schule ist hier natürlich von Vorteil. Mit den Lehrerinnen und Lehrern wird beispielsweise abgesprochen, wie die Hausaufgaben korrigiert werden. Ein verfälschter Leistungsstand, in dem der/die ErzieherIn oder auch die Eltern die Aufgaben für das Kind erledigen, hilft im Endeffekt nicht, sondern verschlechtert die Situation des Kindes, da der Lehrer das Defizit nicht sofort bemerkt. Ein offener Austausch über eventuelle Probleme ist hier in jedem Fall günstiger für das betroffene Kind.
Regelmäßige Hospitationen der ErzieherInnen im Unterricht und der LehreInnen im Hort, geben Aufschluss über das Verhalten der Kinder. Zudem freuen sich die Kinder jedes Mal, wenn ihre Lehrerinnen und Lehrern und ihre Erzieherinnen und Erzieher in der jeweils ungewohnten Umgebung auftauchen. Gegenseitige Teilnahme an Elternabenden und Gespräche mit den Lehrerinnen und Lehrern, gegebenenfalls auch gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten, runden die Kooperation ab.
Schulen in Maintal:
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