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Basteln zum Thema "Trauminseln"
27.07.2006, Maintaler Tagesanzeiger / gro
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Extrem hohe Temperaturen belasten zurzeit die Kinder und Betreuer der Maintaler Ferienspiele. Doch man weiß sich zu helfen: Am Dienstag kühlten sich die sechs Gruppen erst einmal mit einer Wasserschlacht ab.
„Natürlich muss viel getrunken werden", erklärt Organisatorin Brigitte Vollprecht. „Deshalb stehen ausreichend Zitronentee und Wildfrüchtetee zur Verfügung." Ein absoluter Hit bei den Ferienspielen ist immer noch das Fußball spielen. Sobald sie können, stürmen die Kinder aufs Feld. „Hier muss ich aufpassen, dass sie nicht zu lange in der prallen Sonne spielen", so Vollprecht.
Meistens befinden sich vier Gruppen auf dem Flugzeugspielplatz in Bischofsheim, die anderen beiden Gruppen spielen Minigolf oder grillen im Heinrich-Kraft-Park. Am gestrigen Mittwoch wurde auf dem Ferienspielgelände meist gehämmert oder genagelt. Die Gruppen waren damit beschäftigt, ihre Holzhütten fertig zu bekommen. „Wir bauen die Hütte erst zusammen, wenn alle Teile fertig ist", erklärte Lars (19 Jahre), Betreuer von den „Happy Bananas". Zusätzlich plant die Gruppe den Bau einer Palme sowie von Surfbrettern - ganz im Sinne des Mottos „Trauminsel". Die meiste Arbeit beim Zusammenbauen übernehmen die Kinder selbst, nur beim Aufstellen der Hütten benötigen sie die Hilfe der Betreuer.
Es wird jedoch nicht nur gehämmert und genagelt. Nachmittags trafen sich die „Happy Bananas" zum Wasserbombenspiel. Eine feuchte Angelegenheit, denn bei diesem Spiel werden Wasserbomben über eine Schnur geworfen. Wer zum Schluss am meisten gefangen hat, ist der Sieger. Lars verriet jedoch, dass meistens keine einzige Wasserbombe ganz bleibt. Die Gruppe der „Bambuccies" saß gestern versammelt an einem Tisch. Alle waren ganz ins Basteln vertieft. Schon am Tag zuvor hatten sie Buttons gemacht, die sie stolz präsentierten. Gestern wurden dann Hula-Röckchen und Fächer gebastelt. Die Betreuerinnen Mira (19) und Catherine (17) standen mit Rat und Tat zur Seite. Für ihre Hütte planen die „Bambuccies" noch einen Vorgarten mit ein wenig Sand und Muscheln. Außerdem haben sie ein Plakat mit Verhaltensregeln angefertigt, das sie dann in der Hütte aufhängen werden. Gebastelt und gehämmert wurde auch bei den „Oktopussis". Sie stellten Rasseln aus Reis, Erbsen, Klorollen und Klebeband her, wie Jessica (8), Ann-Sophie (8) und Sara Marie (9) anschaulich erklärten. Beim Hausbau hat die Gruppe richtig Gas gegeben. Zur Fertigstellung fehlt nur noch das Dach.
Bei soviel Arbeit, Spiel und Spaß kommt es natürlich auch ab und zu zu kleinen Verletzungen. „Wespenstiche und Holzsplitter muss ich meistens versorgen", verrät Sanitäterin Doris Klyszcz aus Kilianstädten. Sie hat die Gelegenheit genutzt und gleich ihren Sohn Karsten mitgebracht, der die Gruppe der „Oktopussis" verstärkt.
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