| Streuobstwiesen | ||
Ein fortlaufendes umweltpädagogisches Projekt
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In den Streuobstwiesen zwischen Bergen-Enkheim und Hochstadt wachsen noch viele alte Obstsorten. Hier im Osten von Frankfurt befindet sich das größte zusammenhängende Streuobstgebiet Hessens. Allein am Berger Hang wuchsen in Spitzenzeiten über 50.000 Obstbäume, heute wächst jedoch nur noch ein Zehntel davon.
Eine Streuobstwiese bildet mit ihren verschiedenen Baumarten unterschiedlichen Alters, die Grundlage für einen Lebensraum, der von vielen Tieren und Pflanzen bewohnt wird. Bäume einer Streuobstwiese sind: Äpfel-, Zwetschgen-, Kirsch-, Birnen-, Walnuss-, und Speierlingbäume. Wildbienen und Hummeln spielen für die Bestäubung der Obstbäume eine wichtige Rolle.
Vielerlei Insekten und Schmetterlinge sind auf solchen Wiesen zuhause, da sie Futter für ihre Nachkommen finden oder im Spätsommer am gärenden Obst naschen. Baumhöhlen der oft alten Bäume sind für viele Vogelarten, Fledermäuse, Siebenschläfer und andere Tiere ein idealer Lebensraum. Auch in angrenzenden Hecken und Büschen kann man die verschiedenen Vogelarten beobachten. Streuobstwiesen haben einen günstigen Einfluss auf den Wasserabfluss und die Grundwasserbildung und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Natur- bzw. Kulturlandschaft.
Der Arbeitskreis Streuobst hat sich zur Aufgabe gemacht, die umfangreichen Streuobstwiesenbestände rund um Maintal zu erhalten und die Pflege zu unterstützen. Der Arbeitskreis in Maintal ist auf Initiative der Stadt Maintal entstanden.
Er setzt sich aus folgenden Vertretern zusammen:
| der Stadt Maintal | |
| des Landschaftspflegeverbandes Main Kinzig e.V. | |
| der örtlichen Landwirtschaft | |
| der ortsansässigen Keltereien Höhl und Stier | |
| der Obst- und Gartenbauvereine Hochstadt und Bischofsheim | |
| der Imker | |
| der Vogelschutzgruppe Maintal | |
| des Lions- Club Maintal | |
| der Grundstückseigentümer und interessierten Bürgern | |
Der Arbeitskreis möchte auch Kinder für ihre unmittelbare Umgebung und Landschaft sensibilisieren. Die Streuobstwiese, die die Kinder unserer Kindertagesstätten erkunden, befindet sich in Hochstadt. Fachlich unterstützt werden die Kinder und Erzieher von Frau Hensel aus Hochstadt. Sie ist landwirtschaftlich- technische Assistentin und Umweltschutztechnikerin.
Streuobstwiesen sind regionales Gebiet, das heißt sie sind praktisch vor unserer Haustür. Eine solche Wiese im Wandel der Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter zu erleben, ist für Kinder ein Be-Greifen mit allen Sinnen. Bäume und Tiere erkennen, benennen und umsichtig damit umzugehen, ist ein Lernen und eine Sensibilisierung der für uns nächsten Natur! Spiele, Spaß, Bewegung und Beobachtung stehen dabei im Vordergrund. Die Kindergruppen, welche am Projekt teilnehmen sind konstant und je nach Einrichtung bis zu ca. 12 Kindern groß. Jedes Kind hat somit die Chance, Antworten auf seine Fragen zu bekommen.
Denn nur was ich kenne und begreife, kann ich schützen!!!
Folgende Kindertagesstätten der Stadt Maintal nehmen am Projekt Streuobstwiesen teil:
AnsprechpartnerIn: Frau Sabine Hirth-Schlereth, Herr Burkhard Seitz |
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| Erlebniskita Eichendorffstraße Ansprechpartnerinnen: Frau Ingrid Langer und Frau Marga Schäfer |
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| Hort Berliner Straße Ansprechpartnerin: Frau Ulrike Parr |
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| Kindertagesstätte Gänsseestraße Ansprechpartnerin: Frau Ramona Gnoth |
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| Kinderzentrum Schillerstraße Ansprechpartnerin: Bitte vor Ort erfragen |
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| Kindertagesstätte Siemensallee Ansprechpartnerin: Frau Silke Schneider |
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Weitere Informationen über das Projekt Streuobstwiesen erhalten Sie direkt bei den Ansprechpartnerinnen vor Ort.
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